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Was ist ein Risikomanagement-System?

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Der Finanzplan besteht aus Liquiditätsplan, ggf. Planbilanz sowie Plan-GuV. Bei größeren Unternehmen ist eine Budgetierung sinnvoll. Schwerpunkt dabei ist die Schätzung künftiger Ereignisse in Zahlen ausgedrückt. Unternehmen, die bisher noch nicht mit Prognosen gearbeitet haben, stehen dieser Aufgabe meist skeptisch gegenüber. Dabei sind Prognosen nicht schwierig. Problematisch wird es erst, wenn sie schriftlich fixiert werden. Ein gesunder Menschenverstand ist dabei die wichtigste Voraussetzung. Weitere sind die Kenntnis der eigenen Zahlen und die des Marktes.

Das Controlling als letztes Element eines RM-Systems bedeutet als weit mehr als nur Datenanalyse. Die exakte deutsche Übersetzung lautet "Regelung, Steuerung". Es geht um eine regelmäßige Soll-Ist-Kontrolle und eine adäquate Gegensteuerung. Für Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern lohnt sich ein eigener Controller meist nicht. In derartigen Fällen sollte ein Teil dieser Funktion "outgesourct" werden.

Zur Einführung eines RM-Systems sollte ein externer Berater hinzugezogen werden.

Richtig angewandt, entlastet ein RMS die Unternehmensleitung von zahlreichen Routineaufgaben und unnötigen und zum Teil langwierigen "Feuerwehr-Einsätzen". Dadurch kann sie sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren: Der Weiterentwicklung des Unternehmens in einem dynamischen Umfeld.

Köln im September 2001

© Jörg Stottrop (MBA)

Seiten: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7

Autor / Copyright: Stottrop Unternehmensberatung
Mit freundlicher Genehmigung